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Merino, Alpaka & Co.: Welches Garn passt zu welchem Projekt?

Merino, Alpaka, Mohair, Kaschmir oder Baumwolle? So findest du das Garn, das zu deinem Projekt passt – mit Überblick über Eigenschaften, Pflege und Einsatzbereiche.

25. August 20264 Min. LesezeitHand & Hund

Merino, Alpaka & Co.: Welches Garn passt zu welchem Projekt?
Inhalt dieses Artikels
  1. Merino: der weiche Allrounder
  2. Alpaka: warm, weich und mit schönem Fall
  3. Mohair & Seide: leicht wie eine Wolke
  4. Kaschmir: Luxus für besondere Stücke
  5. Baumwolle & Leinen: kühl durch den Sommer
  6. Sockengarn: gemacht zum Tragen
  7. Welches Garn für welches Projekt?

Ob kuschelig weiche Mütze, luftiger Sommerpulli oder strapazierfähige Socken – das Garn entscheidet darüber, wie sich dein fertiges Stück anfühlt, wie es fällt und wie lange es schön bleibt. Die gute Nachricht: Wer die wichtigsten Fasern kennt, trifft die richtige Wahl fast von allein.

In diesem Überblick stellen wir dir die Materialien vor, die du in unserem Shop findest, und zeigen, wofür sie sich besonders eignen.

Merino: der weiche Allrounder

Merinowolle stammt vom Merinoschaf und hat besonders feine Fasern. Deshalb kratzt sie deutlich weniger als viele andere Schafwollen und eignet sich hervorragend für Pullover, Babysachen und alles, was du direkt auf der Haut trägst. Ihre natürliche Kräuselung macht das Garn elastisch – Bündchen behalten ihre Form, Maschen sehen gleichmäßig aus.

Dazu kommt eine Eigenschaft, die man erst beim Tragen richtig schätzt: Merino gleicht Temperatur aus und nimmt Feuchtigkeit auf, bevor es sich nass anfühlt.

Achte beim Kauf auf den Zusatz Superwash. Superwash-behandelte Merinogarne vertragen die Waschmaschine im Wollprogramm – praktisch für Kinderkleidung. Unbehandelte Merinowolle wie Sunday von Sandnes Garn ist dagegen ein schönes Basisgarn, das du schonend von Hand waschen solltest.

Merino 150 -  Lang Yarns

Im Shop · Lang Yarns

Merino 150

6,25 €

Alpaka: warm, weich und mit schönem Fall

Alpakafasern sind innen hohl und isolieren dadurch sehr gut – Sandnes Garn beschreibt Alpaka als etwa dreimal so warm wie gewöhnliche Wolle. Gleichzeitig ist die Faser angenehm weich und enthält kein Lanolin (Wollfett).

Alpaka hat weniger Sprungkraft als Schafwolle. Stricksachen fallen dadurch fließend und weich, können sich aber mit der Zeit etwas aushängen. Für Pullover lohnen sich deshalb Mischungen wie Alpakka Ull: Das Alpaka bringt Weichheit und Wärme, die Wolle Leichtigkeit und Elastizität.

Mini Alpakka - Sandnes Garn

Im Shop · Sandnes Garn

Mini Alpakka

12,25 €

Mohair & Seide: leicht wie eine Wolke

Mohair ist das Haar der Angoraziege – lang, seidig glänzend und sehr leicht. Typisch ist der zarte Flaum (der sogenannte Halo), der jedem Strickstück eine weiche, verträumte Optik gibt.

Am häufigsten wird Mohair mit Seide gemischt und als Beilaufgarn verwendet: Du strickst einen Faden Mohair zusammen mit deinem Hauptgarn. So wird ein schlichter Pullover flauschiger, wärmer und bekommt mehr Tiefe in der Farbe – ohne viel schwerer zu werden. Tynn Silk Mohair von Sandnes Garn bringt zum Beispiel rund 212 Meter auf nur 25 Gramm.

Tynn Silk Mohair - Sandnes Garn

Im Shop · Sandnes Garn

Tynn Silk Mohair

12,25 €

Kaschmir: Luxus für besondere Stücke

Kaschmir wird aus der feinen Unterwolle der Kaschmirziege gewonnen. Das Garn ist außergewöhnlich weich und leicht und eignet sich für Stücke, bei denen Tragegefühl im Mittelpunkt steht – einen Schal, eine Mütze oder einen besonderen Pullover. Kaschmir ist empfindlicher als Schafwolle und sollte von Hand gewaschen werden.

Cashmere - Sandnes Garn

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Cashmere

18,95 €

Baumwolle & Leinen: kühl durch den Sommer

Pflanzenfasern kratzen nicht und fühlen sich kühl auf der Haut an – perfekt für Tops, Sommerpullover und Tücher. Baumwolle nimmt Feuchtigkeit gut auf, Leinen bringt Struktur und einen schönen, natürlichen Fall.

Beide Fasern sind weniger elastisch als Wolle. Gleichmäßiges Stricken ist hier wichtiger, dafür bekommst du ein klares, ruhiges Maschenbild. Mischungen wie Line von Sandnes Garn (Baumwolle, Viskose und Leinen) verbinden die Vorteile mehrerer Fasern.

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Sockengarn: gemacht zum Tragen

Socken müssen Reibung im Schuh und viele Waschgänge aushalten. Sockengarn besteht deshalb meist aus Schurwolle mit einem Anteil Polyamid – die Wolle wärmt und atmet, das Polyamid macht das Garn strapazierfähig. Wie du dein erstes Paar strickst, erklären wir Schritt für Schritt in unserem Artikel Socken stricken: von der ersten Masche bis zur Spitze.

Welches Garn für welches Projekt?

  • Pullover & Jacken: Merino, Wollmischungen oder Alpaka mit Wolle
  • Babysachen: weiches, maschinenwaschbares Superwash-Merino
  • Mützen & Schals: Alpaka, Kaschmir oder ein Faden Mohair dazu
  • Sommerteile: Baumwolle, Leinen und Mischungen
  • Socken: Sockengarn mit Polyamid
  • Für den Hund: robuste, waschbare Garne – mehr dazu in Strickmuster für den Hund

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